Leseproben aus „Heiliger, Sünder und Liebesverkünder“

Meine Reise zur Erleuchtung !

Das klingt fantastisch, -nicht wahr? Fast zu fantastisch. Doch es ist wahr. Es ist einfach. Der hat gut reden, sagen Sie jetzt vielleicht. Wenn Sie sich jedoch selbst auf den Weg machen, und dieses Mysterium für sich ergründen und erschließen möchten, wird dies die spannendste und aufregendste Reise Ihres Lebens werden. Versprochen.

Wie fange ich an? Wer hilft mir dabei? Diese und andere Fragen werden anfangs in Ihnen aufsteigen und Sie veranlassen wollen, das Ganze wieder aufzugeben und ad acta zu legen. Ich darf Ihnen versichern, das Großartige dabei ist: Sie haben alles, wirklich alles bei sich was Sie dazu brauchen.

Vielleicht fragen Sie sich auch, wie kommt jemand dazu eine solche vielversprechende Aussage zu treffen? Mit Recht. Denn erzählen oder behaupten kann man viel. Lesen Sie wie alles begann:

 Unbeschwerte Jugendzeit

Ich wurde im März neunzehnhundertsechzig in einem kleinen, kaum zweihundertfünfzig Seelen zählenden Dorf im wunderbaren Vorspessart geboren. Das ist in Deutschland zwischen der Bankenmetropole Frankfurt am Main und der herrlichen Weinstadt Würzburg. Meine Eltern waren einfache Leute. Mein Vater ging arbeiten und unterhielt im Nebenerwerb ein landwirtschaftliches Anwesen, das mit sechs Kühen, einem Pferd für Rückearbeiten im eigenen Wald, einem Schäferhund und zwei süßen Kätzchen, nämlich Anton und Pünktchen, bäuerliche Idylle meine Welt erleben ließen. Meine Mutter war eine schöne, herzliche blonde Frau die sich hauptsächlich um mich und den Haushalt zu kümmern hatte. Normalerweise. Denn  jedes Jahr im Frühjahr und im Herbst wenn die Saat ausgebracht beziehungsweise eingeholt wurde, waren alle Familienmitglieder auf dem Feld mit dabei. Ach ja, eine Oma hatte ich auch. Sie war die Mutter meines Vaters und nicht gut auf Kinder zu sprechen. Mit den Jahren bekam ich noch einen Bruder und eine Schwester, um die ich mich Gott sei dank nur gelegentlich kümmern musste, denn es gab da noch eine andere Oma, die Mutter unserer Mutter. Sie wohnte direkt gegenüber und wir verbrachten viel Zeit mit ihr.

So verging Jahr um Jahr wo ich in der ländlichen Umgebung ganz Kind sein durfte. Ich konnte meinen Gedanken und Phantasien freien Lauf lassen. Beflügelt durch Märchen und Geschichten der Brüder Grimm, fernsehen gab es damals bei uns noch nicht, wurden diese immer intensiver und endeten oft in Tagträumereien die meinen Eltern ganz und gar nicht gefielen. Mit solchen nicht greifbaren „Sachen“ konnten sie nichts anfangen, denn eines war in meinem Elternhaus stets gegenwärtig:

DIE EXISTENZANGST

 

Gott ist ein Hefeteig

 Ich war gerade in der Erkenntnisphase des „Alles ist eins“, konnte mir das aber nicht wirklich vorstellen. Wie soll das was uns umgibt, was wir mit all unseren Sinnen wahrnehmen eins sein? All die vielen Menschen, Tiere, Pflanzen, Vögel, das Meer, das Land und und und…..  Da kam mir mein Geistführer mit einer Metapher zu Hilfe: „Stell dir vor, nur für einen Augenblick, Gott ist ein Hefeteig. Und es gibt nichts anderes.

Ein Hefeteig mit all seinen besonderen Eigenschaften. Unter bestimmten Voraus-setzungen geht er auf, wird größer und größer. Weiß, dass er jede Form annehmen kann. Er entschied sich alle möglichen Formen gleichzeitig anzunehmen. So ging er auf, und ging auf, und ging auf, bis er in aber millionen kleinere und größere Teigfetzen zerplatzte. Jedes dieser Teilchen sah anders aus. War größer, kleiner, dicker, dünner, doch alle waren sie Hefeteig mit den gleichen Eigenschaften. Sie konnten aufgehen, ihre Form verändern, sich teilen und somit wieder neue Formen erschaffen. Wie gesagt, es gibt für einen Augenblick nichts anderes als Hefeteig = Gott.

Konnte ich dir damit deine Frage beantworten?“

 

Jesus Christus – ein Konzept?

Man kann ja zu Religionen stehen wie man will. Es ist die ureigene Entscheidung eines jeden Menschen. Auch die, keiner Religion anzugehören. Die Frage, die sich mir nach über fünfzig Lebensjahren stellt, ist folgende: “Wann treffe ich diese Entscheidung eigentlich, und wozu dient sie mir?”

Ich selbst wurde in ein christliches Elternhaus hineingeboren und auch so erzogen. Taufe, Kommunion, Firmung, kirchliche Trauung, das sind so die üblichen Stationen, die ein katholisch erzogener Christ durchläuft.

Bei mir war es nun so, dass, wenn ich das Ganze ernst nehme, eine bestimmte Absicht dahinter stecken musste. Ich bat um Führung. Mit der Zeit bröckelten all die katholisch-kirchlichen Dogmen, und übrig blieb eine unverfälschte Botschaft, die nur für mich zu sein schien: “Folge mir nach!”

 

Leseprobe aus meinem Buch „Heiliger, Sünder und Liebesverkünder“ Meine autobiographische Reise zur Erleuchtung, mit Anleitungen zu mehr Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude ISBN 978-3-8442-9861-1  Verlag epubli

VERSTAND und BEWUSSTSEIN kennen sich nicht

Bis dahin hatte ich all das Gelesene nur mit dem Verstand erfasst. Das ist nichts verwerfliches, denn unser Verstand ist ein wunderbares Ding, wenn es um Essen, Trinken, Arbeit oder Erfolg geht. Er kann uns auch vor möglichen Dummheiten oder Schaden bewahren, und hat den Menschen auf dem evolutionären Weg sehr weit gebracht.
Doch mein Geistführer half mir durch verschiedene spirituelle Filme und Literatur u. a. von Eckhard Tolle und Neale Donald Walsch, sowie grenzwissenschaftlicher Arbeiten auf meinen ganz persönlichen Bewusstseins-Entwicklungs-Trip. Jetzt ging es erst richtig los.

Ich erkannte, dass Bewusstsein nur durch Bewusstsein erforscht werden kann. Mir war durch mein Heilpraktiker Studium durchaus die dreidimensionale Wesenheit Mensch ein Begriff, doch beschränkte ich die energetische Komponente auf ein relativ kleines Feld, welches den physischen Leib des Menschen einhüllte. Ich erfuhr durch die Theorie von Burkhard Heim sogar von unserer Sechs- bzw. Zwölfdimensionalität; Dimensionen 1 – 4 das von Albert Einstein bekannte Raum-Zeit-Kontinuum, Dimensionen 5- 8 als Informationsebenen in der Zeit schon keine Rolle mehr spielt, und die Dimensionen 9 – 12 die allein Gott vorbehalten sind.

Durch Rupert Sheldrake`s morphogenitische Felder und die Heissenberg`sche Theorie der Quantenphysik wurde mir schlagartig das ganze Ausmaß all unserer Vernetzung bewusst:

Auf tiefster subatomarer Ebene sind wir alle eins!

Mir wurden plötzlich Dinge und Zusammenhänge bewusst, die ich nie zuvor gelesen oder gehört hatte. Sie lagen in einer Klarheit vor mir, die nur aus höheren Dimensionen direkt auf mich einwirken konnten. Freilich ist das nicht ständig der Fall, aber in gewissen Momenten ist das so, als ob sich der Himmel auftut, und mir viele vorher verborgene Dinge offenbart werden…….

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